Die Region Ennstal und Ausseerland lud zur Einkehr für die Hauptamtlichen nach Irdning. Das Kapuzinerkloster gewährte Gastfreundschaft und Pastoralreferentin Mag. Elisabeth Rexeis gestaltete den Nachmittag zum Thema "Heilsam wirken für die Menschen". Neben vielen Impulsen vor Ort führte ein meditativer Spaziergang zum Schloss Gumpenstein. An einzelnen Stationen wurde über heilsame Wertigkeiten wie Dialog, Weggabelungen, Brückenfunktion, Wandlung, Ruhezeiten nachgedacht. Hinweise auf die Tugenden im Leben des hl. Josef durften an seinem Gedenktat natürlich nicht fehlen. Die abschließende liturgische Feier in der Klosterkapelle rundete die Stunden der innerlichen Stärkung für den pastoralen Dienst in den Seelsorgeräumen der Region ab.
„Urlaub im Denkmal“: Historischer Pfarrstadl in Gröbming wurde zum Ferienhaus.
Gröbming. Die röm.-kath. Pfarre Gröbming hat ein besonderes Projekt realisiert: Mit „Urlaub im Denkmal“ wurde der historische Pfarrstadl – der sogenannte „Pfarrertenn“ – zu einem modernen Apartmenthaus mit vier Ferienwohnungen umgebaut. Das denkmalgeschützte Gebäude verbindet nun historische Atmosphäre mit zeitgemäßem Komfort und eröffnet der Pfarre zugleich eine neue Form der Nutzung ihres kulturellen Erbes.
Der ehemalige Wirtschaftsstadel wurde in den vergangenen Monaten behutsam renoviert. Durch ein „Haus-im-Haus“-Konzept konnte moderne Architektur in die bestehende historische Struktur integriert werden, während das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes erhalten blieb. Heute bietet das Haus vier hochwertig ausgestattete Ferienapartments im Herzen von Gröbming.
Am Valentinstag wurde zum ersten Mal in der Annakapelle ein „Segen für Liebende“ angeboten.
Es war ein voller Erfolg und berührte die Besucherinnen und Besucher tief im Herzen. In der feierlich geschmückten Annakapelle versammelten sich Paare unterschiedlichen Alters, um ihre Liebe unter den Segen Gottes zu stellen und gemeinsam einen besonderen Moment zu erleben. Unter dem Segenstor gab es auch Familiensegnungen und Einzelsegen.
Bei Gesprächen wurde deutlich, wie wertvoll diese Veranstaltung für viele war – als Zeichen der Ermutigung, der Dankbarkeit und der Hoffnung. Danke an Irene Muhri für die musikalische Gestaltung und allen, die den Segen gespendet haben!
„Segen für Liebende“ hat gezeigt, wie wichtig Räume sind, in denen Menschen einen Segen empfangen können. Aufgrund der positiven Resonanz soll die Veranstaltung auch im kommenden Jahr wieder stattfinden.
In Mururu, im Südwesten Ruandas nahe der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo, wachsen viele Kinder unter schwierigen sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen auf. Armut, Arbeitslosigkeit und familiäre Konflikte führen dazu, dass manche Kinder zeitweise oder dauerhaft auf der Straße leben. Auch wenn einige von ihnen heute wieder eine Schule besuchen, fehlt es oft an Stabilität, Schutz und verlässlicher Begleitung im Alltag.
Die Diözese Cyangugu möchte diesen Kindern neue Perspektiven eröffnen. Unter der Leitung von Bischof Edouard Sinayobye entsteht ein Projekt, das sich gezielt an ehemalige Straßenkinder richtet, die weiterhin Unterstützung brauchen. Ziel ist es, ihnen einen sicheren Ort zu bieten, an dem sie sich angenommen fühlen, Erlebtes verarbeiten und Vertrauen in sich selbst und andere aufbauen können.
Geplant ist der Bau eines Versammlungssaals für rund 150 Kinder. Dieser Raum soll nach der Schule, an Wochenenden und in den Ferien genutzt werden. Dort finden Lern- und Förderangebote, kreative Freizeitaktivitäten sowie regelmäßige Gespräche und psychosoziale Begleitung statt. So wird ein stabiler Rahmen geschaffen, der Halt gibt und die persönliche Entwicklung der Kinder nachhaltig stärkt.
Wer das Projekt unterstützen möchte, kann Spenden überweisen: Verwendungszweck: Spende für Rwanda Kath. Pfarre Gröbming Seelsorgeraum IBAN: AT913811300009074337
Kirchturm Gröbming erstrahlte zum „Red Wednesday“ in blutrotem Licht
Vom 19. bis 23. November 2025 hat der Kirchturm der katholischen Pfarrkirche Gröbming weithin sichtbar in kräftigem Rot geleuchtet. Mit dieser auffälligen Illumination beteiligte sich die Pfarre an der weltweiten Aktion „Red Wednesday“, die vom Hilfswerk Kirche in Not organisiert wird. Ziel der jährlich stattfindenden Initiative ist es, auf das Schicksal jener Christen aufmerksam zu machen, die aufgrund ihres Glaubens verfolgt oder diskriminiert werden.
Rund um den Auftakt am 19. November fanden in Gröbming besondere Gebetszeiten statt. Am frühen Abend versammelten sich zahlreiche Gläubige zum Rosenkranzgebet, das um 17:30 Uhr begann. Im Anschluss feierte die Pfarre gemeinsam die Heilige Messe, die im Zeichen der weltweiten Solidarität mit bedrängten Christinnen und Christen stand.
Pfarrer P. Vinzenz Schager OSB zeigte sich dankbar über die Beteiligung und die sichtbare Anteilnahme der Bevölkerung: „Mit der roten Beleuchtung des Kirchturms und dem gemeinsamen Gebet wollte die Pfarre Gröbming ein deutliches Zeichen der Solidarität setzen. Die Aktion erinnert uns daran, dass Religionsfreiheit ein grundlegendes Menschenrecht ist und dass wir unsere verfolgten Schwestern und Brüder nicht vergessen dürfen.“
Die Tage der roten Beleuchtung wurden von vielen Menschen im Ort bewusst wahrgenommen. Für die Pfarre Gröbming war die Aktion nicht nur ein symbolisches Zeichen, sondern auch ein Aufruf, das Thema Religionsfreiheit im Alltag wachzuhalten – über die rote Illumination hinaus.
Der Impulsnachmittag für Lektoren im Seelsorgeraum Oberes Ennstal bot am 15. November 2025 wertvolle Anregungen für eine lebendige Verkündigung des Wortes Gottes. Unter der Leitung von Pastoralverantwortlichen Elisabeth Rexeis und Pfarrer P. Vinzenz Schager wurden praktische Übungen, geistliche Impulse und gemeinsames Gebet zu einem inspirierenden Nachmittag verbunden. Die Teilnehmenden nahmen hilfreiche Tipps für ihre liturgische Aufgabe mit in ihren wertvollen Dienst der Verkündigung des Wortes Gottes.